Die Hannover Messe, abgehalten seit 1947, beherbergte bereits seit 1950 den Bereich „Büroindustrie“, der bis 1959 in puncto Ausstellerzahl auf den dritten Platz unter allen ausstellenden Industriezweigen vorrückte.
1970 wurde die Halle 1 CeBIT – „Centrum der Büro- und Informationstechnik“ eingeweiht. Diese neu gebaute Halle im Nordosten des Messegeländes wurde als „weltgrößte Messehalle“ 1984 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Sie bietet
- im Tiefgeschoss eine Garage mit Parkplätzen für rund 2.000 Aussteller,
- im Erdgeschoss eine Bruttoausstellungsfläche von 70.300 Quadratmetern und
- auf einer Dachebene 750 kleine Fertighäuser, auch Trelemente genannt.
Schnell waren die Platzkapazitäten der riesigen Halle 1 erschöpft. Deshalb stellte die Deutsche Messe AG Ende der 1970er Jahre den DV-Ausstellern zusätzlich die Hallen 2 und 18 sowie Anfang der 1980er Jahre die Halle 3 zur Verfügung, doch auch diese Maßnahmen erwiesen sich bald als unzureichend. So gab die Deutsche Messe AG im November 1984 bekannt, von 1986 an jährlich eine „Hannover Messe CeBIT“ im März und eine „Hannover Messe Industrie“ vier Wochen später im April zu veranstalten.
Am 12. März 1986 wurde dann die erste CeBIT als eigenständige Messe eröffnet.
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